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Behandlungen

Wie ein Smile Design geplant wird

Ein gutes Smile Design unterscheidet sich von einem schlechten dadurch, dass Sie das Ergebnis sehen, bevor etwas Endgültiges geschieht.

Ein Smile Design behandelt das Lächeln als Ganzes, statt Zähne einzeln zu korrigieren. Länge und Breite der Zähne, ihr Verhältnis zueinander, ob die Mittellinie zu Ihrem Gesicht passt, wie viel Zahnfleisch beim Lächeln zu sehen ist — all das wird gemeinsam beurteilt.

Deshalb sehen zwei Patienten nach demselben Eingriff nicht gleich aus — und sollen es auch nicht.

Das Mock-up: der wichtigste Schritt

Bevor etwas Endgültiges geschieht, wird der geplante Entwurf in Ihrem Mund anprobiert. In einem provisorischen Material über Ihre Zähne gelegt, können Sie mit diesem Mock-up in den Spiegel sehen, sprechen und mit der neuen Form lächeln.

Der Wert dieser Phase ist einfach: Änderungen zu verlangen kostet hier nichts und ist leicht. „Etwas kürzer“, „nicht so scharfe Kanten“, „es sitzt seltsam an meiner Oberlippe“ — all das lässt sich jetzt regeln. Sind die endgültigen Versorgungen erst eingesetzt, ist dieselbe Änderung weit schwieriger.

Seien Sie vorsichtig bei einem Plan, der das Mock-up überspringt. Wird das Ergebnis nie vorab gezeigt, verlieren Sie die Möglichkeit, zu korrigieren, was Ihnen nicht gefällt.

Wie die Tage ablaufen

  • Tag eins — Untersuchung, Abformung und Vorbereitung
  • Tag zwei — kein Kliniktermin; das Labor arbeitet, während Sie sich ausruhen
  • Tag drei — das Mock-up, die Anpassungen, dann das Einsetzen
  • Tag vier — Abschlusskontrolle und Hinweise zur Nachsorge

Die Behandlung verteilt sich auf drei Tage, geplant sind vier Übernachtungen, und die Hauptsitzung in der Klinik dauert etwa zwei Stunden.

Wie lange hält das Ergebnis?

Je nach Material wird eine Lebensdauer von zehn bis fünfzehn Jahren angegeben. Entscheidend sind in Wahrheit die tägliche Pflege und regelmäßige Kontrollen; wenn Sie knirschen, macht eine Aufbissschiene einen deutlichen Unterschied dafür, wie lange das Ergebnis hält.

Was tatsächlich beurteilt wird

Der Entwurf beginnt beim Gesicht, nicht bei den Zähnen. Stimmt die Mittellinie — die Linie zwischen den beiden Frontzähnen — mit der Gesichtsmitte überein? Eine kleine Abweichung zwischen beiden ist einer der häufigsten Gründe, warum ein Lächeln auf feine Weise unstimmig wirkt.

Das zweite Maß ist die Lachlinie: Der Bogen, den die Kanten der oberen Zähne beschreiben, sollte der Kurve der Unterlippe folgen. Zähne, die in einer geraden Linie enden, wirken künstlich; in einem natürlichen Lächeln sind die mittleren Zähne etwas länger als die daneben.

Drittens das Zahnfleischniveau. Zeigt sich beim Lächeln viel Zahnfleisch, kann eine Anpassung des Zahnfleischverlaufs ein besseres Ergebnis bringen als das Verlängern der Zähne. Das ist ein eigener Eingriff und sollte als Teil des Entwurfs besprochen werden.

Was der digitale Entwurf beiträgt

Aus Ihren Fotos und einem intraoralen Scan lässt sich ein digitaler Entwurf erstellen. Sein Wert liegt darin, dass die vorgeschlagene Veränderung auf Ihrem eigenen Gesicht sichtbar wird — ein konkretes Bild statt eines vagen „es wird gleichmäßiger aussehen“.

Ein digitaler Entwurf ist aber eine Simulation, keine Garantie. Das endgültige Ergebnis entscheidet das Mock-up in Ihrem Mund; ein Bildschirmbild und das Gefühl im Mund sind nicht dasselbe. Der solideste Weg nutzt beides: am Bildschirm besprechen, dann im Mund anprobieren.

Was Sie sagen sollten

Ihr Zahnarzt sieht Ihren Mund, aber nicht Ihre Erwartung. Beschreiben Sie deshalb so konkret wie möglich, was Sie wollen. „Machen Sie es schöner“ ist kein Ziel; „Ich möchte meine Frontzähne etwas länger, aber kein übertriebenes Weiß“ schon.

Ein Foto eines Lächelns mitzubringen, das Ihnen gefällt, hilft — solange Sie im Blick behalten, dass es zu einem anderen Gesicht gehört. Dieselbe Zahnform wirkt bei anderen Gesichtszügen anders; das Foto vermittelt Ihren Geschmack, es ist keine Vorlage zum Kopieren.

Wenn Ihnen das Mock-up nicht gefällt, sagen Sie es. Aus Rücksicht auf den Zahnarzt zuzustimmen heißt, ein Ergebnis zu akzeptieren, das sich später weit schwerer ändern lässt. Genau dafür gibt es die Mock-up-Phase.

Kann ich es mir während der Entwurfsphase anders überlegen?

Ja — genau dafür ist die Mock-up-Phase da. Arbeit in einem provisorischen Material lässt sich leicht abnehmen und umformen. Sind die endgültigen Versorgungen erst gesetzt, ist diese Freiheit dahin — sprechen Sie deshalb alles Unsichere während des Mock-ups an.

Meine Zähne wirken sehr klein — lassen sie sich verlängern?

Meist ja, doch zuerst zählt die Ursache. Die Zähne können durch Abrieb kürzer geworden sein, oder sie haben eine normale Länge und das Zahnfleisch bedeckt zu viel davon. Das Erste verlangt eine Versorgung, das Zweite eine Anpassung des Zahnfleischverlaufs — zwei verschiedene Eingriffe.

Ist ein Smile Design dasselbe wie ein Hollywood Smile?

Ein Smile Design ist eine Herangehensweise an die Planung; ein Hollywood Smile beschreibt ein Ergebnis. Der Entwurfsprozess kann in einer Aufhellung, in Composite-Bonding oder in Veneers münden — was davon, hängt vom Zustand Ihrer Zähne ab. Jeder Hollywood Smile beruht also auf einem Entwurf, aber nicht jeder Entwurf endet mit Veneers.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Welche Behandlung für Sie richtig ist, kann nur ein Zahnarzt nach Untersuchung und Bildgebung feststellen.

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