1. Es beginnt mit Fotos
Der erste Schritt ist keine Untersuchung, sondern ein paar Fotos: eines lächelnd von vorn, eines mit leicht geöffneten Zahnreihen und, wenn möglich, eine Seitenansicht. Ein Panoramaröntgen beschleunigt die Sache, falls Sie eines haben; andernfalls wird es bei Ihrer Ankunft angefertigt.
In diesem Stadium zahlen Sie nichts und binden sich an nichts.
2. Der Plan und ein schriftlicher Preis
Die Aufnahmen gehen an den Zahnarzt. In der Regel erhalten Sie Ihren Behandlungsplan und eine aufgeschlüsselte Preisübersicht innerhalb von vierundzwanzig Stunden. Bei komplexen Fällen kann der Zahnarzt zusätzliche Aufnahmen anfordern, was einen Tag länger dauern kann.
Lesen Sie den Plan und stellen Sie Ihre Fragen. Wie viele Zähne welchen Eingriff erhalten, welches Material verwendet wird und wie viele Tage Sie brauchen — all das sollte in diesem Dokument stehen. Nehmen Sie nichts an, was nicht schriftlich festgehalten ist.
3. Wie viele Tage Sie brauchen
- Zahnaufhellung — eine Sitzung, 1 Nacht
- Zirkon- oder E-max-Kronen — 3 Behandlungstage, 4 Nächte
- Smile Design — 3 Behandlungstage, 4 Nächte
- Hollywood Smile — 4 Behandlungstage, 5 Nächte
- All-on-Four — 4 Behandlungstage, 5 Nächte
- Zahnimplantate — 3 Nächte beim ersten Aufenthalt, ein zweiter Aufenthalt wird gesondert geplant
Sie verbringen nicht all diese Tage in der Klinik. An den Tagen, an denen das Labor arbeitet, haben Sie keinen Termin, und diese Tage gehören der Erholung und der Stadtrundfahrt.
4. In Istanbul
Sie werden am Flughafen empfangen und im Privatwagen zu Ihrem Hotel gebracht, und dasselbe gilt für jeden Kliniktermin. Am ersten Tag folgen eine Untersuchung und bei Bedarf Aufnahmen, und der Zahnarzt geht den Plan mit Ihnen durch.
Die Zahlung an die Klinik erfolgt an diesem Punkt, bevor die Behandlung beginnt. Muss der Plan geändert werden, werden Sie zuerst gefragt — ohne Ihr Einverständnis wird nichts ausgeführt.
5. Die Heimreise und die Zeit danach
Nach der Abschlusskontrolle geht es zum Rückflug; die geplante Aufenthaltsdauer ist so bemessen, dass Sie das gefahrlos tun können. Sie reisen mit Ihren Behandlungsunterlagen, den Angaben zu den verwendeten Materialien und Ihren Röntgenbildern ab.
Der Kontakt endet nicht mit der Behandlung. Bei einem Anliegen leiten wir Ihre Fotos weiter, holen die Einschätzung des Zahnarztes ein und halten die nächsten Schritte schriftlich fest. Ihre routinemäßigen Kontrollen kann Ihr eigener Zahnarzt übernehmen.
Bei Implantaten steht der Termin des zweiten Aufenthalts nicht von Anfang an fest: Ihre Einheilung wird beobachtet und der richtige Zeitpunkt gemeinsam geplant.
Wie Sie die Fotos aufnehmen
Die Qualität der gesendeten Aufnahmen bestimmt unmittelbar, wie realistisch Ihr Plan ausfällt. Ein Preis, der aus einem dunklen, unscharfen Foto ermittelt wurde, ändert sich bei Ihrer Ankunft am ehesten.
- Fotografieren Sie bei Tageslicht — nah am Fenster, dem Licht zugewandt
- Lächelnd von vorn: ein breites Lächeln, Zähne sichtbar
- Von vorn mit leicht geöffneten Zahnreihen, sodass Ober- und Unterkiefer unterscheidbar sind
- Beide Seitenansichten — idealerweise von jemand anderem aufgenommen
- Ein scharfes Foto oder die Bilddatei Ihres Panoramaröntgens, falls vorhanden
Verzichten Sie auf den Blitz: Reflexe verdecken die wahre Farbe und Oberflächenstruktur. Senden Sie eine Nahaufnahme von dem, was Sie stört, und schreiben Sie dazu, was Sie geändert haben möchten.
Was Sie zu Beginn fragen sollten
Wenn der Plan kommt, stimmen Sie ihm nicht ungelesen zu. Fehlt einer der folgenden Punkte, fragen Sie nach; ein seriöser Anbieter beantwortet sie alle.
- Wie viele Zähne erhalten welchen Eingriff — ist die Zahl genannt?
- Welches Material wird verwendet, und warum gerade dieses?
- Wie viele Tage brauche ich, und an welchen Tagen bin ich in der Klinik?
- Was ist im Preis nicht enthalten?
- Ist ein zweiter Aufenthalt nötig, und wann?
- Wie lauten die Garantiebedingungen, und werden sie schriftlich gegeben?
Was Sie mitbringen sollten
Bringen Sie eine Liste Ihrer Medikamente mit — besonders Blutverdünner und Bisphosphonate für den Knochen, dazu alles andere, was Sie regelmäßig einnehmen. Diese können den Plan unmittelbar beeinflussen, und davon erst in letzter Minute zu erfahren kann den Eingriff verschieben.
Allergien, frühere Operationen und chronische Erkrankungen zählen ebenso. Manche Situationen — etwa eine Herzklappenerkrankung — erfordern Antibiotika vor dem Eingriff, und das lässt sich nur planen, wenn Sie es erwähnen.
Praktisch gesehen: bequeme Kleidung, etwas Flexibilität bei weicher Kost und eine Zahnpasta für empfindliche Zähne für die ersten Tage danach machen vieles leichter.
Noch etwas zu den Erwartungen: Nach einem chirurgischen Eingriff kann Ihr Gesicht in den ersten Tagen geschwollen sein. Planen Sie Ihr Rückreisedatum — und wichtige Verpflichtungen — mit diesem Wissen.